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Mittwoch, 16. September 2020


Am 2. September 2020 hat die Bundesregierung beschossen, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Ursprünglich war ein Auslaufen der Frist zum 30. September 2020 vorgesehen.

Bei der geplanten Verlängerung ist eine wichtige Änderung zu beachten. Die Fristverlängerung wird nur für den Tatbestand der Überschuldung, nicht aber für den Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit ausgesprochen. Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn mit den aktuell und in den weiteren drei Wochen zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln die aktuell und in den nächsten drei Wochen entstehenden fälligen Verbindlichkeiten nur zu weniger als 90% abgedeckt werden können.

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